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Tortenrezept fuer das Leben

© Brigitte Obermaier, München, 2002-06-22

I muass mi dro gwohna oder Ich muss mich daran gewöhnen

 

Die Wurzel des Lebens

© Brigitte Obermaier, München, 2000-06-01

Wir sind verschieden

© Brigitte Obermaier, München,

 

 

© Brigitte Obermaier, München,

Tortenrezept fuer das Leben

I muass mi dro gwohna oder Ich muss mich daran gewöhnen

Die Wurzel des Lebens

Wir sind verschieden

Vor dem Beginnen der Rezeptur.

Eine halbe Stunde Schmusen nur.

Dabei darfst du nicht vergessen.

Zehn Gramm Zärtlichkeit dazu zumessen.

 

Zehn Gramm Liebe flattert wie eine Fahne.

Eine reife Pflaume und eine entwickelte Banane.

Zwei Eier lassen wir lieber roh.

Längere Zeit rühren, das macht froh.

 

Ein Seufzer sagt dir an.

Es fehlt noch der Spritzer Rahm.

Und hast du alles gut bedacht.

Neun Monate später die Reifung lacht.

I muass mi dro gwohna oder Ich muss mich daran gewöhnen

Oder: Ich muss mich daran gewöhnen

© Brigitte Obermaier, München, 2002-06-06

 

I muass oiwei jammern mit’m Rückn.

Do Arzt sogt i builds ma ei.

I kon dem net entrücken.

I muass mi dro gwohna, ja mei.

 

Zwicks mi amoi da und da in de Knochen.

Da Fuass duat weh, koa Aufschneiderei.

Kon net laffa, nur hatsch und innerlich kochen.

I muass mi dro gwohna, oh  mei.

 

Im Meer losst’s Schiff  ’s Oel aussilaffa.

Die Tiere verenden, welch Schweinerei.

De Verantworltichen dern nur gaffa.

I muass mi dro gwohna, welch Gaunerei.

 

Im Urwald werd abghoizt ohne Pardon.

Im Park saglns de Bam um mit Schinderei.

I hob koan Schottn mer, wer fragt danach scho.

I muass mi dro gwohna, welch Prellerei.

 

Allerorts gibt’s furchtbare Kriege.

A jeda leidet bei ana Rauferei

Bombn und Gwalt fiarn net zum Siege.

I muass mi dro gwohna, sovui Keilerei.

 

De Kinda san am schlimmern dro.

De wachsn ins unschuldige Lebn hinei.

Drum fiars du aufn richtign Weg.

A jeda muass si dro gwohna, es is a Plogerei.

 

Und oiwei such I, in a jem Gsicht.

Des Lachen und die Neckerei.

Lustigkeit und Tollerei des erquickt.

I kunnt mi dro gwohna und des ollewei.

 

Die Wurzel des Lebens.

Sie ist der Halt in Dir.

Die Kraft des Lebens.

Sie ist in Dir.

 

Nun verwende beides.

Verzichte auf keines.

Die Wurzel des Lebens.

Suche nicht vergebens.

Wir sind ja so verschieden.

Auf all den menschlichen Gebieten.

Vergleichbar so hoch wie ein Berg, so tief wie das Tal.

Verschieden wie lachende Freude und bedrückte Qual,

 

Wie loderndes Feuer und unergründliches Wasser.

Farbige Umwelt oder schade wenn man wird blasser.

Die eisige Kälte oder glühender Hitze.

 

Der kühlende Schatten oder die strahlende Sonne.

Triste Beeinträchtig oder beschwingte Wonne.

Wir sind verschieden, der Mann oder die Frau.

Darum mach dir Gedanken oder mach die einfach schlau. 

 

 

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